Eckert, Daniel D.
Weltkrieg der Währungen
Wie Euro, Gold und Yuan um das Erbe des Dollar kämpfen. Nominiert für die Shortlist Deutscher Wirtschafts-Buchpreis 2010
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Über diesen Artikel
Die Explosion der Schulden im Westen und der Aufstieg Chinas im Osten schaffen eine brisante Situation: Während der Dollar seinen Status als Leitwährung verliert und der Euro ums Überleben kämpft, setzt Peking seine Volkswährung Yuan als Waffe ein, um zur alles überragenden ökonomischen Supermacht aufzusteigen. Das Ringen um die Vorherrschaft in der Weltwirtschaft des 21. Jahrhunderts wird mit Währungen ausgetragen. Unser Geld befindet sich im Zangengriff der Politik häufig zum Nachteil der Bürger. Der Euro hätte die Chance, der ruhende Pol des globalen Devisensystems zu werden, kämpft wegen seiner politischen Geburtsfehler aber ums Überleben. Die traditionelle Währung Gold wird für immer mehr Private zu einem bevorzugten Wertaufbewahrungsmittel, sieht sich aber dem aktiven Misstrauen der Regierungen ausgesetzt.
Um das Geld der Welt tobt ein Kampf. Als Arbeitnehmer und Sparer ist jedermann vom Ausgang dieses Kampfes betroffen. Das Buch Weltkrieg der Währungen schildert, wie der Wert des Dollar langsam, aber sicher unterhöhlt wird, wie geschickt China nach der monetären Macht greift und vor welchen Zerreißproben die europäische Un-Einheitswährung Euro steht. Der Weltkrieg
der Währungen wird die globale Wirtschaft erschüttern. Jeder sollte vorbereitet sein und sich vor dem finanziellen Fall-out schützen.
Über den Autor
Daniel D. Eckert, Jahrgang 1970, ist Redakteur im Wirtschaftsressort von WELT und WELT am SONNTAG, wo er sich auf die Themen Währungspolitik und Staatsfinanzen spezialisiert hat. Schon als Jugendlicher interessierte er sich für die Themen Geld und Börse. Der erste Crash, den er 1987 im Alter von 16 Jahren erlebte, weckte in ihm ein besonderes Interesse für die verborgenen Gesetze und Risiken der Finanzmärkte. Vor seinem Studium und seiner journalistischen Laufbahn arbeitete er bei einer großen deutschen Geschäftsbank. Diese Zeit "hinter dem Schalter" machte ihn zu einem kritischen Beobachter des modernen Kreditwesens. Er studierte Sprachen und System-Geschichte an der Universität des Saarlandes, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Johns Hopkins University in Baltimore. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Berlin. Er sammelt Kunst und hält Bildung für das beste Investment.