Rohde-Dachser, Christa
Das Borderline-Syndrom
Informationen
| Bibliographische Angaben |
Rohde-Dachser, Christa, Auflage: 7., vollst. überarb. u. erw. Aufl., 270 Seiten, 4 Abb., 437 gr. |
| Verfügbarkeit |
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| Schlagworte |
Borderline-Syndrom
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Über diesen Artikel
Die klassische Darstellung der Borderline-Störung, ihrer Genese, Diagnose und Therapie. Das klinische Erscheinungsbild der Borderline-Erkrankungen und die zugrundeliegende Ich-Pathologie werden beschrieben. Für die siebte Auflage wurde das Buch vollständig überarbeitet und aktualisiert. Der Anhang enthält eine Fassung des Diagnostischen Interviews für Borderline-Patienten (DIB-R).
In dieser Monografie wird das klinische Erscheinungsbild der Borderline-Erkrankungen und die zugrunde liegende Ich-Pathologie beschrieben. Es wird gezeigt, welche genetischen Wurzeln die Borderline-Erkrankungen habenkönnen. Die Autorin entwickelt ein Konzept für die Borderline-Therapie, dassich an der spezifischen Ich-Störung dieser Patienten orientiert. Sie begründet die Notwendigkeit der Modifizierung des psychoanalytischen Standardverfahrens. Anhand zahlreicher klinischer Beispiele demonstriert sie die Besonderheiten der therapeutischen Beziehung in der Borderline-Therapie, die Interventionstechnik und den Umgang mit der Regression des Patienten einschließlich einer möglichen Übertragungspsychose. Sie fasst die differentialdiagnostischen und prognostischen Überlegungen zusammen und informiert in einem Anhang über verschiedene Möglichkeiten, die Borderline-Therapie zu objektivieren. Der Anhang enthält zudem eine von John G. Gunderson authorisierte Fassung des Diagnostischen Interviews für Borderline-Patienten (DIB-R). Für die Neuauflage wurde das Buch vollständig überarbeitet und aktualisiert. Aufgenommen wurden unter anderem das Verständnis der Borderlinestörung als Mentalisierungsmangel (Fonagy), als seelischer Rückzug (Steiner) und als Reaktion auf traumatische Kindheitserfahrungen. Der klinische Teil wurde um das Manual zur psychodynamischen Therapie der Borderline-Persönlichkeit von Clarkin, Yeomans und Kernberg ergänzt.