Bönt, Ralf
Die Entdeckung des Lichts
Roman
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Über diesen Artikel
Michael Faraday genügt die Welt nicht, in die er 1791 geboren wird. Dem Sohn eines einfachen Schmieds fehlt es an allem, vor allem an Nahrung für seine unstillbare Neugier. Statt zur Schule zu gehen, muss er Zeitungen austragen und lernt durch sie die Welt kennen. Seiner Herkunft zum Trotz bringt er es bald zum Laborhelfer der Londoner Royal Institution. Zwei Phänomene halten die wissenschaftliche Welt in Atem: die Elektrizität und der Magnetismus. Wie hängen sie zusammen? Heimlich erforscht Faraday, wie aus Bewegung Strom wird und wie aus Strom Bewegung. Ein Ausflug ans Meer bringt ihn auf die Idee, im Licht nach einer Wellenstruktur zu suchen. Erst Albert Einstein entdeckt Rätsel in Faradays Harmonien. Über den Abstand eines Jahrhunderts hinweg berühren sich die Gedanken zweier Wissenschaftler.
"Dieser Roman, zugleich spannende Geschichte und komplexes literarisches Kunstwerk, wird noch lange gelesen werden. Eine Prognose, so sicher, dass sie fast schon wissenschaftlich ist." Daniel Kehlmann in FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG "Ein aufregender und anregender Roman, der Kopf und Herz aufs Schönste zusammenbringt. TAGESSPIEGEL "Gleichzeitig literarisch verdichtet und dabei doch für den Laien nachvollziehbar ( ) Literatur und Physik: in diesem funkelnden Roman verschmelzen sie zu einer Kultur und der Leser darf sich nach der Lektüre angenehm erhellt fühlen. KÖLNER STADTANZEIGER "Packend (...) Bönts Roman reisst auch mit, weil er viele Geschehnisse der Zeit einstreut." BRIGITTE "Hineingewirkt in einen historischen Stoff ist ein feines Humorgewebe." FRANKFURTER RUNDSCHAU "Spannend und auch für den Laien verständlich." FRNKFURTER NEUE PRESSE "Hier werden mit einer verknappten und trotzdem poetischen Sprache die Lebensläufe zweier herausragender Menschen nachgezeichnet. Und alle physikalischen Entdeckungen sind sehr verständlich beschrieben, so dass man nach der unterhaltsamen Lektüre auch etwas klüger ist." NORDWEST ZEITUNG
Über den Autor
Ralf Bönt, geb. 1963, machte eine Handwerkerlehre, studierte Physik und promovierte über Quarks. Er war zu Forschungsaufenthalten in Brookhaven, New York, am Genfer CERN und am DESY, Zeuthen. Seine Essays und Erzählungen erscheinen in allen großen deutschen Tageszeitungen, dem Cicero, bei Akzente, im Merkur und beim Guardian online. Bönt wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. von der Deutschen Akademie Rom, Villa Massimo. Zuletzt erschienen die Erzählungen "Berliner Stille" und der Roman "Die Entdeckung des Lichts" über den Physiker Michael Faraday. Ralf Bönt lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Berlin.